Stadt.Land.Mut!

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Viviana und Mark von den Kameradist*innen sind auch Mitglieder in der Seeland-Medienkooperative (e.V.). Schon seit dem Mai 2016 entwickelten sie mit anderen Seeländer*innen (Daniel Kunle, Thomas Knapp, Anett Vietzke) gemeinsam das Dokumentarfilmprojekt Stadt.Land.Mut. und warben Fördermittel ein. Die Dreharbeiten begannen im Mai 2017.

Stadt.Land.Mut ist ein Projekt bei dem zwei Gruppen von Jugendlichen in Berlin und in Feldberg (Mecklenburg) das Filmhandwerk entlang vieler kurzer und langer Workshop erlernen und dabei zugleich ihren eigenen Dokumentarfilm zum Thema „Jugend“ drehen.

Im Projekt beleuchten die Teilnehmer*innen die Bruch- und Haltelinien zwischen Vergangenheit und Zukunft, untersuchen die unterschiedlichen Lebenswelten „Stadt“ und „Land“, erzählen davon, was es bedeutet, jung zu sein und hinterfragen Annahmen wie Nation und geschlechtsspezifisches Verhalten.

Zum Stadt.Land.Mut Projekt erfahrt ihr mehr auf der Webseite von Seeland, u.a. unter diesem Link.

NSU Komplex auflösen!

Gemeinsam mit Kunststudent*innen der Kunsthochschule Weißensee (Berlin) aus der Foundation-class von Ulf Aminde begleiteten wir Kameradist*innen das Tribunal „NSU-Komplex-Auflösen“ in Köln medial in einem Smartphone-Videoworkshop. Das Ergebnis der Arbeit des Workshops sind 20 Videos, welche einen sehr guten Eindruck von der Fülle der Aktionen, Veranstaltungen und Workshops des Tribunals vermitteln. Sie wurden auf dem Youtube-Kanal des Tribunals nach und nach veröffentlicht und wir haben sie euch hier auch zum Anschauen eingebunden. Danke an die Studierenden (ihr seid toll) und an Christina, Ulf und Sebastian (ihr seid auch toll) für das Co-Teaming dieses 140 Gramm Workshops.

Mehr Informationen findet ihr unter den folgenden Links und die Videos erreicht ihr unter dem „Mehr“-Button auch auf dieser Seite.

mobile reporting team: https://mobilereportingteam.wordpress.com/
Tribunal NSU-Komplex-auflösen: http://www.nsu-tribunal.de/

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Kunst

Gemeinsam mit Ulf Aminde (Kunsthochschule Weissensee) werden wir Kameradist*innen beim Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ in Köln einen Smartphonevideoworkshop teamen, dessen Teilnehmer*innen die Videoberichterstattung zum Tribunal übernehmen werden.

Das Tribunal wird einen wichtigen Kristallisationspunkt für Meinungen, Ideen und Strategien darstellen, um (strukturellen) Rassismus offen zu legen und migrantisch-situiertes Wissen in der Öffentlichkeit zu stärken. Das Medium Video kann dazu beitragen, die Geschehnisse weit über deren räumliche und zeitliche Verortung hinaus bekannt zu machen.
Dazu werden wir Kurzfilme erstellen, die entlang des Geschehens gedreht, geschnitten und publiziert werden. Das erforderliche Filmhandwerk und Wissen werden wir gleichzeitig vermitteln. Wir werden dabei nur solche Technik einsetzen, die entweder bei den Teilnehmer*innen bereits vorhanden ist (Smartphone, Laptop) oder kostenfrei unter offener Lizenz zur Verfügung steht (Lightworks FREE, XMEDIA Recode).

Die Teilnehmer*innen werden im Ausgang des Workshops nicht „nur“ Filme über das Tribunal erstellt haben, sondern zukünftig in der Lage sein, das Werkzeug Video auch weiterhin für progressive, humane und linke Positionen einzusetzen.

Informationen zu Zeiten und Anmeldung findet ihr hier.

Beyond Katzenbilder

Über Katzenbilder hinaus! Politischer Smartphone-Videoworkshop im Potsdamer Projekthaus / Der Workshop findet vom 26.4 bis 30.4.2017 statt und es sind noch Plätze frei. Anmelden könnt ihr euch formlos unter: kamera[at]projekthaus-potsdam[punkt]de

Dachbewohner

Überraschender Fakt: Etwa jeder zweite Mensch in Mitteleuropa trägt den ganzen Tag eine hochwertige Kamera mit sich herum. Das Smartphone schlägt jede alte Super 8 Kamera in Qualität und Aufnahmedauer um Längen. Neuere Modelle können sich locker mit den DV-Fernsehkameras der frühen 2000er Jahre messen oder übertreffen sie bereits.

Wir haben es ständig zur Hand – das Smartphone. Es begleitet uns bei Demonstrationen, bei politischen Diskussionen mit unseren Mitstreiter*innen, bei der Gemeinschaftsarbeit im linken Projekthaus oder wenn wir einfach so durch unserer Stadt gehen und ein Stück Ungerechtigkeit passieren, das wir nicht länger hinnehmen wollen. Wir haben ständig zur Hand und wir haben es eben auch in der Hand, ob wir unsere Telefone in politische Werkzeuge verwandeln oder nicht.

Video ist der dickste Fisch im Netz. Video hat die höchsten Klickraten in sozialen Netzwerken und geht deutlich schneller viral als Texte oder Katzenfotos. Kein anderes Medium ist fähig, auch komplexe Inhalte schnell und zielsicher zu transportieren. Video kann uns helfen, von den Zielen und Ideen zu erzählen, die wir mit anderen Menschen teilen und von den lokalen und globalen Missständen, die wir bekämpfen wollen. Unsere Webseite muss nicht länger eine Textwüste bleiben. Die nächste Projektmittel würden leichter zu erhalten sein, wenn auch ein Film von dem Projekt erzählt.

Alles könnte so einfach sein. Ist es aber nicht. Denn eine Kamera ist keine Dokumentarfilmer*in und Footage (Filmmaterial) ist noch kein Film.

In einem 5-tägigen Videoworkshop im Potsdamer Projekthaus werden wir deshalb zusammen einen Dokumentarfilm konzipieren, drehen und schneiden und dabei nur solche Technik verwenden, die ihr ohnehin meist bereits zur Verfügung habt: Smartphone, Laptop, Klebeband, Kinderknete und freie Software. Entlang dieser praktischen Arbeit werden wir einen tiefen Einblick in das Filmhandwerk gewinnen. Was jetzt noch wie „Bahnhof“ klingt, wird nach 5 Tagen gesichertes Wissen sein: Fahrten, Einstellungsgrößen, Achsensprung, Techniken der Interviewführung, Subclips, Farbkorrektur und Vieles mehr.

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140 Gramm in Potsdam

Liebe Leute, gemeinsam mit dem Projekthaus Potsdam (Babelsberg) wollen wir 2017 einen neuen Smartphonevideoworkshop auf die Beine stellen, diesmal explizit für Menschen aus sozialen Bewegungen und linken Projekten.

Wir werden uns bemühen, über Förderungen zu ermöglichen, dass die Teilnahme möglichst kostenfrei ist. Wir denken an eine ganze Woche (Unterkunft gibt es im wirklich schönen Projekthaus Potsdam), in der wir gemeinsam einen kurzen Dok-Film konzipieren, drehen, schneiden und publizieren. Wir werden dabei nur Boardmittel verwenden, also Smartphone, Freeware, Knete, Kaugummi, denk dir was. Sinn der Sache ist, alle Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, künftig selbst Clips, Berichterstattung und Imagefilme für ihre eigenen Projekte zu ermöglichen und das erworbene Wissen an Andere weiterzugeben.

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Genug für Alle!

Am 27. und 28. Januar 2017 fand in der Zeche Zollverein in Essen die Konferenz für den sozial-ökologischen Umbau statt und gemeinsam mit der Linken Medienakademie (LiMA) organisierten wir Kameradist*innen einen Video-Workshop, dessen Aufgabe es war, die Konferenz in einem Kurzfilm zu erzählen. Genutzt wurden von den Teilnehmer*innen nur Boardmittel, also Technik, die ohnehin zur Verfügung stand wie Smartphones, handelsübliche Laptops und Freeware wie Lightworks-Free.

Herausgekommen ist ein schneller 4-Minuten-Clip, der die Themen der Konferenz veranschaulicht und auch ihren Ort erzählt, die alte Zeche Zollverein, die heute Museum und Tagungsstätte ist. Einfach mal auf Play klicken. Das Konzept des Workshops aus unserer 140 Gramm Reihe ist hier erläutert: 140 Gramm Handy Politics.

Wie beginnen?

Aus München bekamen wir im Winter 2016/17 eine Anfrage zu einem Crashworkshop. Eine Videogruppe wollte sich gründen. Später einmal würden sie uns auch einladen zu einem längeren Workshop, nun aber bräuchten sie erst einmal irgendeinen Start, einen Anfang und die Frage an uns lautete: Habt ihr dafür ein Konzept. Hatten wir nicht. Alle unsere Konzepte waren immer so gebaut, dass ein(e) oder mehrere von uns in der Teamer*innenrolle auftrat(en). Ein Konzept für einen Workshop ohne Teamer*innen – das hatten wir nicht. Also haben wir eines geschrieben. Es orientiert sich ein wenig an dem Konzept der Rollenspiele. Es gibt zwar keine Würfel und keine Einsplusaxt – aber es gibt eine Spielleitung und es gibt Aufgaben. Das Konzept sieht einen selbstverwalteten Ablauf vor, über ein oder zwei Tage, an dessen Ende ein erster eigener Film steht. Sinn des Filmes ist es, weitere Menschen in die neue Videogruppe einzuladen. In München probieren sie das Videorollenspiel in diesen Tagen aus. Wir finden, dass das alle tun können sollten, die das wollen. Deshalb haben wir es hier für euch veröffentlicht: Download pdf!

Das Konzept „Wie beginnen?“ steht unter offener Lizenz und darf beliebig kopiert und weitergegeben werden. Eine Ausnahme zu dieser offenen Lizenz besteht für die Verwendung und Weitergabe für nazistische, faschistische, rechtspopulistische, rassistische, antisemitische, völkische, rechtskonservative, sexistische, homophobe oder andere, ganz ähnlich beschissene Zwecke; In all diesen Fällen ist die Weitergabe und Verwendung strikt untersagt. Wir freuen uns über Feedback, Kritik und Verbesserungsvorschläge unter mail@kameradisten.info

Unser Haus ist fertig

Mit Daniel Kunle und Holger Lauinger von „Sein im Schein“ arbeiten wir in der Seeland Medienkooperative zusammen. Die beiden haben gestern – gemeinsam mit Burkhard Grießenauer – ihren Film über das Miethaussyndikat fertiggestellt und für jeden Menschen zum Verlinken und Ansehen ins Netz gestellt.

„Das ist unser Haus“ erläutert das solidarische Modell des Syndikats, mit dem sich auch finanzschwache Gruppen bezahlbare Räume in Gemeineigentum sichern können. Es ist ein Film, der dazu anregen soll, ein Hausprojekt in Eigenregie im Syndikatsverbund zu starten. Der circa 64 Minuten lange Film hat eine CC-Lizenz. Er kann auf dieser Webseite gratis angesehen werden:

www.das-ist-unser-haus.de

Er ist ebenso für nichtkommerzielle, öffentliche Aufführungen freigegeben. Bei Interesse schreibt bitte vorab den geplanten Aufführungstermin per Mail an termin@das-ist-unser-haus.de und meldet dort eure Aufführung an. Ab Mitte Januar 2017 (nach einigen letzten Ton- u. Farbkorrekturen) wird der Film dann auch zum Download freigeben.

„Das ist unser Haus!“ ist ein Film der Autoren und Produzenten Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger. Der Film wurde mit Unterstützung des SEELAND Medienkooperative e.V. realisiert. Das Projekt wurde durch mehr als 350 Einzelspenden via Crowdfunding (Startnext) und Förderungen von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, Montag Stiftung Urbane Räume, Rosa Luxemburg Stiftung, GLS Treuhand, ASTA TU Berlin, stiftung nord-süd brücken, ExRotaprint, Netzwerk Selbsthilfe und des wohnbundes ermöglicht. Die Autoren haben zur Ermöglichung der Produktion 20 Prozent Eigenleistung beigesteuert.

4. Festival delle Terre (Urupia)

„Ohne Rast. Ohne Eile.“ läuft am 27.8.2016 ab 22.15 Uhr mit italienischen Untertiteln auf dem 4° FESTIVAL DELLE TERRE di URUPIA  im Wettbewerb. Wir freuen uns sehr. Wer dabei sein will, hier findet sich eine Wegbeschreibung in die Kommune Urupia: Link.

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Schöner Rundumschlag

Fabian Ekstedt und Jürgen Schattke von Radio LORA sprachen mit Viviana Uriona in einem zehnminütigem Interview über die Rolle des Freien Radios für den antikapitalistischen bäuerlichen Widerstand in Argentinien, über die Geschichte unserer Filme „Sachamanta“ und „Ohne Rast. Ohne Eile.“, über das „Geheimnis“ erfolgreicher Organisation, über selbstorganisierte Bildung von unten (Empowerment) und über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verhältnisse in Südamerika und der Bundesrepublik. Weil es so ein schöner Rundumschlag durch alle Themen ist und Viviana natürlich wieder einmal klarstellen musste, dass die bürgerlichen Rollenverteilungen am Filmset für uns absolut Banane sind, könnt ihr euch den Mitschnitt des Interviews hier anhören. Den Link zum Download gibt es hier.

Ohne sie läuft nix

Ende März 2016 trafen sich gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte der Wasserwirtschaft mit uns und drehten und schnitten ihren eigenen achtminütigen Dokumentarfilm. Der Film erzählt vom Wert gewerkschaftlicher Arbeit und lädt Menschen ein, der Gewerkschaft Ver.di beizutreten.

„Ohne uns läuft nix.“ entstand nach dem Empowerment-Ansatz in einem fünftägigen Workshop im Ver.di-Bildungszentrum in Undeloh. Verwendet wurde an Technik nur, was bei den Teilnehmer*innen sowieso vorhanden war: Smartphones, Laptops, freie Software und ein paar Tricks aus Klebeband und Knete (Stativ).

Zum Abspielen empfehlen wir euch, das Video zunächst auf eurer Festplatte zu buffern. Dazu drückt ihr auf „Play“ und dann bald darauf auf „Stopp“ und wartet bis der weiße Balken sich aufgebaut hat. Mit einem genügenden Buffervorlauf drückt ihr dann wieder auf „Play“ und schaut euch das Video an.

Schreibt uns eine Mail an workshops@kameradisten.info, wenn ihr Ähnliches vorhabt. Informiert euch auf unserer Webseite über den 140 Gramm Workshop und andere Empowerment-Seminare.

Vom Sieg der Schwachen

In einem Tagesseminar in Berlin in Zusammenarbeit mit der Böllstiftung werden wir nicht nur „Ohne Rast. Ohne Eile.“ und „Sachamanta“ zeigen, sondern uns intensiv mit den Hintergründen und Perspektiven des indigenen Widerstandes gegen Landraub in Nordargentinien auseinandersetzen, um daraus Schlussfolgerungen für die Welt vor der eigenen bundesdeutschen Haustür zu ziehen. Das Seminar ist kostenfrei und findet am Samstag, den 31.10.2015 von 10:30 bis 17:30 Uhr in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin statt und die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte schnell unter global@bildungswerk-boell.de.

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Festival delle Terre

Ohne Rast. Ohne Eile.“ wurde ausgewählt für das 12. Filmfestival delle Terre in Rom und läuft im Wettbewerb am 12. Oktober um 20 Uhr. Die Szene aus unserem Film, in der der Menschenrechtsanwalt Antenor Ferreyra vom Kampf gegen die herrschenden Klasse spricht, ist nun auch im offiziellen Trailer des Festival zu sehen. Wegen der Kurzfristigkeit der Aufnahme in den Wettbewerb werden wir in Rom nicht dabei sein können, aber wir sind sehr glücklich, dass unser Film dabei sein wird.

„Heimat hat keinen Plural“

Das Videoarchiv „Heimat hat keinen Plural“ von Ivan Lopez Tomé und von Jan Gerritzen (Kameradistinnen) ist wieder online gegangen, diesmal bei dctp.tv.

„Die Gründe und Lebensläufe der Migration sind so vielfältig wie die von ihr bewegten Menschen. Mit welchen Hoffnungen und Träumen kommen Menschen nach Deutschland? Welche Schwierigkeiten begegnen ihnen? Wie meistern sie diese Schwierigkeiten? Wo erfahren sie Unterstützung? Wo Ablehnung? Ist Deutschland ihre Heimat geworden? Wie definieren sie Heimat? Kann man mehrere Heimaten haben? Wie wichtig ist das “Was bist du” in ihrem Alltag? Das Projekt “Heimat hat keinen Plural” will sowohl die verschiedenen Lebensläufe der MigrantInnen und deren spezifische Ansichten und Erfahrungen porträtieren als auch eine audiovisuelle Quellensammlung schaffen, um auch andere Interpretationen als die der Autoren zu ermöglichen und der weiteren Forschung zur Verfügung zu stellen. Eine dauerhafte Bereitstellung im Internet bietet hierfür die geeignete Plattform. Des Weiteren kann und soll das Projekt als eine Quelle der Inspiration zur Erarbeitung realistischer migrantischer Charaktere im Bereich der Fiktion dienen.“

Heimat hat keinen Plural (14 Filme / nezfilms ) (dctp.tv)

In Trauer

Heute ist die Premiere unser Dokumentarfilm „Ohne Rast. Ohne Eile“. Ein Tag -nach vielen Tagen Arbeit- der Freude. Und dennoch strahlt diese Freude seit Monaten der Vorbereitung nicht wie sie strahlen sollte. Sie ist getrübt. Wir sind betrübt. Traurig. In Trauer. Und ja, auch wütend. mehr

KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER

Auch heute noch werden mediale Bilder in Deutschland oftmals von Nicht-Migrant_innen kreiert, was nicht zwangsläufig aber in der Realität eben doch zu der Verbreitung von stereotypen Darstellungen führt, insbesondere des vermeintlich kulturell zur Unterdrückung veranlagten türkischen Vaters. Der geplante Film der Regisseurin Canan Turan lädt aber dazu ein, über die gängigen Stereotypen hinauszuschauen und sich für einen subjektiven Blick von Migrant_innen auf ihre eigene Lebensrealität zu öffnen, ohne dabei einen Repräsentationsanspruch für alle zu hegen. mehr

Remember, remember, the 3rd of September

Remember, remember, the 3rd of September. Denn da wird die Kinopremiere unseres neuen Langfilmes „Ohne Rast. Ohne Eile.“ im Berliner Kino ACUD stattfinden. Kurz darauf, am 5. September, wird es eine Leipziger Premiere im Kino Cineding geben. Sicher ist bislang der Tag und der Ort und was die Frage der Zeit angeht und all die anderen offenen Fragen, halten wir euch hier auf dem Blog und auf unserer Facebookseite informiert. Unsere Kinokampagne werden wir auch erst ab Anfang August mit voller Kraft vorantreiben. mehr

Das ist unser Film!

Vergangenen Samstag habe ich, Mark, in Potsdam ein Fest im Projekthaus „Inwole“ besucht. Ich lief da ganz nachdenklich herum. Es regnete in Strömen und Niemanden störte es. Unter einem hohen Baum mit einer gewaltigen Krone waren Zelte gespannt. Unzählige Kinder quirlten durch eine Hüpfburg. Ein ganzer Fuhrpark von Bobby-Cars zerfuhr den nassen Rasen zu unpassierbarem Schlamm. Wer wollte, durfte die Wände der Häuser mit Kreide anmalen. Es gab massenweise Kuchen, Bier, Brause, Kaffee, Schnaps und vegane Experimente. Eine Gruppe Syrer verteilte Rosen zur Mahnung an die Lage der syrischen Frauen. Die Töpferei lud zum Töpfern ein, die Schmiede zum Schmieden. Am Bücherstand wurde über Bukowski gestritten. Es ging um alles. Irgendwer übte im Konzertsaal zwischen umkämpften Kickertischen elektrische Gitarre und die Leute klatschten zwischen den Stücken. Alle ließen alle leben und niemand lies irgendwen im Stich. Da wurde mir klar, dass ich in einem Film stand. mehr

#Zukunftswoche

Nur mit ihren Smartphones und der freien Version von Lightworks haben die Teilnehmer*innen des Workshops „140 Gramm“ von Kameradistinnen und LiMA bei der #Zukunftswoche diesen Film geschaffen. Kein externer Ton. Keine Aufsatzlinsen. Kein Brimborium. Kein Krimskrams. Nur das kam zur Anwendung, was ohnehin in der Tasche steckte. In nur drei Tagen haben die Teilnehmer*innen des Workshops nicht nur die Grundelemente des Dokumentarfilms absorbiert, sondern auch einen ersten eigenen Film fertig gestellt. Hut ab und Hut wieder auf. mehr

Sachamanta auf Zakinthos

Seit 14 Monaten halten die Arbeiterinnen und Arbeiter der lokalen Radiostation von ERA auf der Insel Zakinthos ihren Sender besetzt. Nachdem die TV und Radiostationen des ehemaligen griechischen Staatssender ERT vor über einem Jahr zu einem wichtigen Protagonisten der öffentlichen Kritik an Troika und griechischer Regierungspolitik wurden – entschloss sich die Regierung dazu, die Sender zu schließen. mehr

Jede(r) nur ein Pfahl

Anja Neumann, eine Zuschauerin von Sachamanta, verfasste zum Film einen Text, der weit über eine Filmkritik hinausgeht. Der Text hat uns fasziniert. Vielleicht weil in diesem Text die Erklärung dafür steckt, warum ein Film aus dem fernen Argentinien die Köpfe und Herzen des Publikums in der Bundesrepublik so erreichte, wie es Sachamanta tat. mehr

Vom guten Leben

Während „Espejo“ in immer größerer Geschwindigkeit Gestalt annimmt, erreichte uns ein Gastbeitrag, der einen wichtigen Teil des Filmes gleichsam vorwegnimmt. Marc Frick (Heidelberg) über die indigene Idee des Sumak Kawsay, westlichen Ökonumismus, die Wiederkehr von Geschichte und einen möglichen Sieg von David über Goliath: mehr

Sachamanta auf ERT Open

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28/7/2013: Sachamanta wird zum ersten Mal von einem Fernsehsender ausgestrahlt. Am Donnerstag, dem 1. August 2013 um 18.00 Uhr (MEZ: 17.00) und am Freitag, dem 2. August 2013 um 2.30 Uhr (MEZ: 1.30) und am Sonntag, dem 4. August um 12.30 (MEZ: 11.30) wird das von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzte griechische Staatsfernsehen ERT-Open unseren Dokumentarfilm Sachamanta mit griechischen Untertiteln senden. mehr

Ein deutsches Puzzle

23/3/2013: Deutschland ist ein Puzzle der Lebenswelten. Die einen kämpfen für ein Grundgehalt. Die anderen kämpfen gegen Langeweile. Flüchtlinge frieren auf dem Pariser Platz. Zwei Ecken weiter wird der Design-Award bei Sekt und Kaviar verliehen. Irgendwo hält ein BMW-Jeep vor dem Biomarkt und lädt ein. Die Aktien fallen. Die Mieten steigen. mehr

Mach mit!

13/2/2013: Jedes Gemeindezentrum, jeder Seminarraum, jedes Klassenzimmer und jeder Jugendclub kann sich in ein kleines Programmkino verwandeln. Wenn Ihr den Film Sachamanta in einer öffentlichen Veranstaltung zeigen wollt, dann besorgt Euch einen Beamer und eine Leinwand und schreibt uns eine Mail an mail@kameradisten.info. mehr

Wissen ist Macht

1/2/2013: Wer Radio machen will, braucht dazu die Mittel. Sendemasten und Frequenzen gibt es nicht mal eben mal zum Download. Immerhin aber eine mächtige Software, die Freeware ist und die Aufnahme, den Schnitt und die Nachbearbeitung von Audiomaterial ermöglicht: Audacity. mehr

Espejo im Kasten!

27/1/2013: Über vier Wochen waren wir Kameradistinnen in Argentinien unterwegs, um den Campesinos ihre eigene filmische Geschichte (Sachamanta) und die Reaktionen des bundesdeutschen Publikums auf diese Geschichte zurückzubringen. Uns begleitete die Drehausrüstung und die Unterstützung von hunderten von Menschen daheim. mehr

Sachamanta

21/7/2012: Der Norden Argentiniens im Jahre 2000: Auf einem Kongress beschließen die im Movimiento Campesino Santiago del Estero (MoCaSe-Via Campesina) organisierten bäuerlichen und indigenen Gemeinschaften etwas bis dahin Unerhörtes. Sie werden eigene Radiostationen aufbauen und betreiben. mehr

Heute tanzen sie. Morgen wird gekämpft.

22/5/2012: Region Santiago del Estero, April, eine Sommernacht im Jahre 2010: Ich sehe die tapferen Menschen tanzen. Sie tanzen zu der Musik, die sie aus ihren Radios kennen. Nackte Füße wirbeln durch Staub. Hände fassen sich. Lichter funkeln durch die Dunkelheit. mehr

Letzte Arbeiten

22/4/2012: Sachamanta steht kurz vor dem Abschluss (Ergänzung: heute ist der Film abgeschlossen; zum Stand der Arbeiten siehe Schluss dieses Posts) und es ist dennoch noch eine ganze Menge zu tun. Zurzeit bearbeiten wir das Material im Feinschnitt. mehr

Sachamanta – zum Konzept

26/3/2012: Sachamanta ist in mancherlei Hinsicht kein typischer Dokumentarfilm. Die Geschichte stand nicht schon vor den Aufnahmen fest, sie entwickelte sich. Die Interviews wurden zum Teil von den Befragten selbst erstellt. Die Handlung wiederholt sich nicht – obgleich sie viermal erzählt wird. mehr

Sachamanta – Trailer das erste Mal öffentlich gezeigt

11/3/2012: Im Rahmen einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung bekamen wir die Gelegenheit, zum ersten Mal vor über 70 Anwesenden unseren Trailer vorzuführen. Listen to me, Baby! – Neue und alte Kommunikationsräume von Frauen war dafür hervorragend geeignet, denn hier standen Diskussionen in kleinen Gruppen im Mittelpunkt. mehr